2 PktPTOffizielle Nummer: 2190
Was soll man beim Verdacht der Beschädigung der Halswirbelsäule und beim ausbleibenden Atem beim Betroffenen im Verkehrsunfall tun?

Beschreibung
Art. 44 Abs. 2 und 3 des Gesetzes vom 20. Juni 1997 – Straßenverkehrsgesetz (GBl. von 2012, Pos. 1137 in der geänderten Fassung)
Erklärung
Richtige Antwort: Kreislauf-Atem-Belebung anfangen
Obwohl das Foto eine Person darstellt, die eine Halswirbelsäulenverletzung erlitten haben könnte (Griff in den Nacken), ist die entscheidende Information in der Frage der Atemstillstand des Opfers. In einer Situation unmittelbarer Lebensgefahr hat die Wiederherstellung der Vitalfunktionen Vorrang, daher muss sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen werden (Grundsatz „Leben vor Funktion“). Den Kopf zu beugen oder Gegenstände unter ihn zu legen, ist in diesem Zustand ein Fehler, da dies die Atemwege blockieren kann. Die Pflicht zur Hilfeleistung ergibt sich aus Art. 44 Abs. 2 des Straßenverkehrsgesetzes.
← Vorherige Frage
Der Betroffene hat einen geschlossenen Beinbruck und beschwert sich über starke Schmerzen. Er wartet auf die Ankunft des Nottteams. Welche Schritte soll der Zeuge des Vorfalls unternehmen?
Nächste Frage →
In welchem Fall verwendet man bei einem Betroffenen keinen automatischen AED-Defibrillator?